Vortrag: Zukunft des Rheinland-Pfalz-Taktes im Pfälzerwald (und Dahner Felsenland), Referent: Michael Heilmann (Direktor Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd), Termin: Sa, 19. Mai 2012 um 15:00 Uhr, Brauhaus Ehrstein, Im Handschuhteich 3, 66999 Hinterweidenthal, im Rahmen der Jahreshauptversammlung.
| Einladung Jahreshauptversammlung - 19.05.12 |
Am 28. April 2012 fand in Dahn nachmittags der jährliche Dienstunterricht für die Wieslauterbahn statt, bei dem Unterricht wurden u. a. folgende Themen behandelt: betriebliche Abläufe, Lotsen- und Schrankendienst, Verhalten an Bahnübergängen...
Neuwahl des Vorstandes der Eisenbahnfreunde Dahn am 21.05.11:
1. Vorsitzender: Marcus Zimmermann
2. Vorsitzender: Frank Jennewein
Geschäftsführer: Jan Gabriel
Schriftführer: Peter Döppe
Beisitzer: Friedrich Gabriel, Harald Reisel
Außerdem wurden Friedrich Gabriel und Josef Wadle aufgrund ihrer Verdienste für den Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt. Friedrich Gabriel wurde desweiteren zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt.
Bilder:
Der neue Vorstand mit den Ehrenmitgliedern (Auf dem Foto abgebildet - von links nach rechts: F. Gabriel, M. Zimmermann, J. Wadle, P. Döppe, H. Reisel, nicht auf dem Bild: F. Jennewein, J. Gabriel)
Zur Erinnerung an die Tätigkeit bei den Eisenbahnfreunden und als Zeichen der Dankbarkeit bekamen die Ehrenmitglieder handgemalte Bilder (von Frau Kerner, Dahn) geschenkt.
Ernennungsurkunden:
Am Samstag, den 19. September, reiste eine Gruppe von Ausflüglern mit einem Sonderzug der Odenwaldbahn (Itino) ins Dahner Felsenland. Organisiert hatte dies unser Vereinsmitglied Holger Münch.
Die Fahrgastzahlen auf der Wieslauterbahn konnten um 40 % gesteigert werden (Mai 09):
Info SKL:
* Er wurde von den Eisenbahnfreunden Dahn zum symbolischen Preis von 1 € an die AVG verkauft.
* Er bleibt auf der Wieslauterbahn zwecks Streckenarbeiten stationiert.
* Am 14.01.09 wurde er mit einer AVG Mak Lok von Dahn Bahnhof nach Ettlingen West zwecks einer Hauptuntersuchung überführt:
* Wegen schwieriger Ersatzteilebeschaffung ist der SKL noch nicht auf die Wieslauterbahn zurück gekehrt, daher wurde am 28.04.09 mit einer AVG Mak Lok ein Ersatz SKL gebracht. Weitere Bilder dazu
* Ende Juli wurde der Wieslauterbahn SKL nach erfolgten Fristarbeiten, neuer Hauptuntersuchung und zahlreichen Reperatur- und Erneuerungsarbeiten von der steilstreckengeeigneten 213 der AVG zurück nach Dahn gebracht. Die Lokomotive nahm anschließend den Ersatz SKL wieder mit nach Ettlingen West.
Jahreshauptversammlung 2009:
Die Rheinpfalz schrieb am 09.04.09
Pirmasens - Bundenthal: Statt Stillstand mit voller Kraft voraus
Bundenthal: Wieslauterbahn steigert Fahrgastzahlen - Neues Buskonzept soll Biosphärenhaus und Barfußpfad anbinden
Der positive Trend bei der Wieslauterbahn wird sich fortsetzen, prophezeiten die Fachleute bei der Jahresversammlung der Eisenbahnfreunde Dahn in Bundenthal. Sie sagten der fast schon totgesagten Bahnstrecke eine gute Zukunft voraus. 40 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr begründen diesen Optimismus.
Die Versammlung fand an der Endstation der 15 Kilometer langen Strecke in Bundenthal statt. Glaubt man aber den Worten der Verantwortlichen, ist bei der Wieslauterbahn die Endstation noch lange nicht in Sicht. Mit dem neuen Betreiber, der Albtal Verkehrsgesellschaft aus Karlsruhe (AVG), ist laut Vorsitzendem Harald Reisel nämlich eines der besten Infrastrukturunternehmen für die Strecke verantwortlich. Deshalb sei er „sehr froh über die Wende im vorigen Jahr. Damit hat das Zittern wegen der befürchteten Stilllegung ein Ende." Die neuen Ideen der AVG bezüglich des Fahrplans hätten zwar eine Weile gebraucht, um sich durchzusetzen, aber die Zahlen sprächen für sich. Durch den Fahrplan kommen aber nicht nur die Gäste, sondern auch die Bewohner des Felsenlands in den Genuss, an Sonn- und Feiertagen Anschluss an die Nahverkehrszüge in Hinterweidenthal und Landau zu haben.
Obwohl man um die Hälfte weniger Züge eingesetzt hatte, konnte man die Fahrgastzahlen 2008 um 40 Prozent steigern. Der „Bundenthaler", der von Mannheim aus das Felsenland anfährt, und der „Felsenland-Express", der die Fahrgäste vom Karlsruher Hauptbahnhof in den Wasgau bringt, sind dabei die Erfolgsgaranten für die neue Betreibergesellschaft AVG. Die Züge aus diesen beiden Ballungszentren, die allerdings nur an Sonn- und Feiertagen, fahren, haben eine große Bedeutung für den Tourismus im Felsenland.
Michael Heilmann, Vorsteher des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr aus Kaiserslautern, informierte, dass rechtzeitig zur Fahrplanperiode ab 1. Mai ein neues Faltblatt mit Wander- und Ausflugstipps der Region erscheint. Auch ein neues Buskonzept sei in der Planung. Wie die Erfahrungen gezeigt hätten, wollten nämlich viele Fahrgäste das Biosphärenhaus in Fischbach und den Barfußpfad in Ludwigswinkel mit in ihr Ausflugsprogramm aufnehmen. Busse sollen künftig von Bundenthal aus diese Ziele anfahren.
Zur weiteren Steigerung der Fahrgastzahlen denkt man beim Zweckverband auch daran, in den Zügen größere Kapazitäten für Fahrräder anzubieten, um auch dem Radtouristen entgegenzukommen. Zukunftsmusik ist zwar noch die Idee, dass die Wieslauterbahn auch mittwochs verkehrt, aber immerhin bezeichnete Heilmann das schon als „mittelfristiges Ziel". Weiter informierte Heilmann über die Ausbaupläne verschiedener Bahnhöfe, aber auch kleinerer Haltepunkte der Queichtalbahn sowie der Strecke Pirmasens - Saarbrücken. Man wolle versuchen, „alles an der Achse Landau-Saarbrücken an die Schiene zu bringen".
Markus Zimmermann von der Betreibergesellschaft AVG sagte, für die Wieslauterstrecke sei schon viel investiert worden, doch es bleibe noch einiges zu tun. Er bat die Eisenbahnfreunde um ehrenamtliche Unterstützung bei der Wartung und Pflege der Strecke. Erklärtes Ziel der AVG sei nämlich, „die Strecke weiter zu ertüchtigen," um so weitere Fahrzeit einzusparen. Mit freiwilligen Einsätzen an jedem ersten Samstag im Monat ab 9 Uhr am Dahner Bahnhof kamen die Eisenbahnfreunde dieser Bitte immer gerne nach.
Am 19. September erwartet der Verein einen Sonderzug aus dem Odenwald, den Vereinsmitglied und Lokführer Holger Münch organisiert hat, mit 300 Personen im Felsenland. Am 23. September fährt zusätzlich ein Dampf-Sonderzug aus der Rhein-Neckarregion nach Bundenthal.
2011 wird die Wieslauterbahn 100 Jahre alt. Die Eisenbahnfreunde Dahn bereiten sich jetzt schon auf dieses große Ereignis vor. (kk)
Info Der Fahrplan und weitere Informationen sind im Internet unter
www.wieslauterbahn.com abrufbar.
Lebensgefährlich
In letzter Zeit ist es auf der Wieslauterstrecke beinahe zu schweren Unfällen gekommen, weil Wanderer auf der Strecke spazieren gehen oder Kinder an den Gleisen, die neben dem Radweg verlaufen, spielen. Darauf wies Markus Zimmermann von der Betreibergesellschaft AVG hin. Im vergangenen Jahr habe ein Kind vor Bruchweiler an einer unübersichtlichen Stelle auf der Schiene gesessen. Der Zug konnte nur mit Mühe kurz vorher zum Stehen gebracht werden. Die Mutter musste danach mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden.
„Mit einem Zug kann man nicht ausweichen wie mit einem Auto. Man kann nur bremsen. Ein Zug mit 300 Tonnen Gewicht hat einen Bremsweg zwischen 300 und 400 Metern," verdeutlichte Zimmermann das Horrorszenario jeden Zugführers und bat darum, den Bahnkörper nicht zu betreten. Das sei lebensgefährlich. (kk)
Jahreshauptversammlung 2008
Der neue Vorstand der Eisenbahnfreunde mit dem Betriebsleiter der AVG
Namen von links nach rechts: Harald Reisel (1.Vorsitzender), Josef Wadle (2. Vorsitzender), Uwe Konrath (Betriebsleiter AVG), Fritz Gabriel (Geschäftsführer) und Peter Döppe (Schriftführer)
Plötzlich und unerwartet verstarb im Dezember 2007 unser Vorsitzender Günter Emrich im Alter von 65 Jahren. Wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.
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Bild 1: G. Emrich übergibt der Feuerwehr Wilgartswiesen und in Vertretung Feuerwehr Bundenthal
einen Gutschein . Als Dank für die Hilfe,die Dampfloks mit Wasser zu versorgen.
In Wilgartswiesen und in Bundenthal .
Bild 2: G. Emrich und J. Wadle haben Werner Schreiner vom (damals noch) Zweckverband Süd einen
alten Schienen Atlas von Deutschland übergeben.
Fotos: Hans-Joachim Schubert